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Interne Verlinkung | Links | SEO | Website verlinken | optimieren | Homepage | externe

Interne Verlinkung für SEO - Links richtig setzen & optimieren

Liane Marschollek

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Das Wichtigste in Kürze

  • Interne Links verbinden Inhalte innerhalb Ihrer Domain; externe Links verweisen auf andere Websites.

  • Sie verbessern Seitenarchitektur, Crawling und Indexierung – isolierte „Waisen-Seiten“ werden vermieden.

  • Aussagekräftige Ankertexte mit passenden Keywords erhöhen Themenklarheit und Rankingchancen.

  • Linkjuice lässt sich gezielt verteilen; zu viele oder doppelte Links schwächen die Wirkung.

  • Clevere Platzierung (Fließtext, Navigation, Footer) stärkt Nutzerführung und Conversion.

  • Regelmäßig prüfen: kaputte Links und fehlerhafte Weiterleitungen schaden UX und SEO.

Im digitalen Zeitalter, wo jede Website um Aufmerksamkeit ringt, ist das Setzen von internen Verlinkungen ein entscheidender Erfolgsfaktor, der oft übersehen wird. Interne Links sind nicht nur Wegweiser, die Ihre Besucher durch Ihre Website leiten, sondern auch mächtige Werkzeuge, die Suchmaschinen helfen, die Struktur und Relevanz Ihrer Inhalte zu verstehen. In unserem neuesten Beitrag bei seonicals® tauchen wir tief in die Welt der internen Verlinkungen ein, offenbaren die Unterschiede zu externen Links und enthüllen, wie Sie durch geschicktes Platzieren und Optimieren von Links die SEO-Leistung der eigenen Website steigern kann. Bereit, die verborgene Kunst des internen Verlinkens zu meistern?

Isometrische Grafik, die Linkstruktur darstellt

Was ist eine interne Verlinkung?

Um das Konzept der internen Verlinkungen besser zu verstehen, beginnen wir mit den Grundlagen: Was ist eigentlich eine Verlinkung? Stellen Sie sich eine Verlinkung als eine Art digitale Brücke vor. Diese Brücken ermöglichen es den Nutzern einer Website, mit nur einem Klick von einer Seite zur anderen zu springen – sei es auf derselben Website oder zu einer ganz anderen. Jede dieser Brücken wird als „Link“ bezeichnet. Wenn Sie auf einen Link klicken, werden Sie wie von Zauberhand zur Zielwebseite oder zu einem bestimmten Abschnitt auf der aktuellen Seite geführt. Solche Links machen es einfacher, sich im Web zurechtzufinden, da sie unterschiedliche Seiten miteinander verknüpfen.

Eine Grafik zum Thema Backlinks. Zwei Websites werden mit einer Kette verknüpft.

Quelle: A Stefanovska – stock.adobe.com

Aber was genau sind nun interne Verlinkungen? Interne Links sind spezielle Verweise auf Ihrer Website, die Besucher von einer Seite zu anderen Seiten desselben Webauftritts oder zu bestimmten Inhalten auf derselben Seite führen. Diese internen Verbindungen können unterschiedliche Formen annehmen. Sie finden Sie beispielsweise:

  • in der Navigation Ihrer Seite,
  • als Inhaltsverzeichnis von Blogbeiträgen,
  • als Empfehlungen von ähnlichen Artikeln,
  • als Verknüpfungen zu Bildern oder PDF-Dokumenten

und in weiteren Formaten. Oft werden sie auch direkt im Text eingebaut, um den Lesern an geeigneten Stellen weiterführende Inhalte zu einem bestimmten Thema anzubieten.

Screenshot eines seonicals Blogbeitrags

Eigener Screenshot unserer Website

Das bedeutet also: Wenn Sie auf einen internen Link klicken, verbleiben Sie auf derselben Domain, werden jedoch zu einer anderen URL innerhalb dieser Website weitergeleitet.

Interne und externe Verlinkung – Was sind die Unterschiede?

Der Unterschied zwischen internen und externen Verlinkungen liegt darin, wohin die Hyperlinks verweisen. Interne Verlinkungen führen zu anderen Abschnitte oder Seiten derselben Website oder desselben Online-Shops. Ihr Zweck ist es, das Navigieren innerhalb der Website zu erleichtern und Nutzern relevante Inhalte und Informationen leichter zugänglich zu machen. Externe Verlinkungen hingegen leiten Nutzer zu anderen Websites weiter. Diese Art von Links eröffnet Lesern den Zugang zu zusätzlichen Informationen von anderen Quellen. Sie können externe Links zum Beispiel dafür verwenden, um auf Quellenangaben, weitere relevante Themen und Inhalte oder auf Partnerseiten zu verweisen.

Der große Unterschied besteht also darin, ob ein Link auf Inhalte innerhalb einer Website verweist (interne Verlinkung), oder auf eine externe Webseite verweist (externe Verlinkung).

Eigenschafteninterne Verlinkungenexterne Verlinkungen

Zielrichtung

Leitet Nutzer zu relevanten Informationen und Abschnitten innerhalb derselben Website

Führt Nutzer zu wichtigen Informationen auf anderen, externen Webseiten

Hauptzweck

Erleichtert das Navigieren auf der Website; bietet schnellen Zugang zu wichtigen Inhalten

Bietet Zugang zu zusätzlichen Quellen, wie Partnerseiten, externen Artikeln, Studien etc.

Nutzen

Verbessert die Nutzererfahrung und die interne Struktur der Website

Erweitert den Informationshorizont des Nutzers und unterstützt die Glaubwürdigkeit durch Verweise auf externe Quellen

Sinn und Zweck von internen Verlinkungen

Sinn und Zweck von internen Verlinkungen bestehen darin, die Benutzererfahrung auf einer Webseite zu verbessern. Dadurch helfen Sie Ihren Lesern, relevante Informationen einfacher und schneller zu finden. Durch interne Links können außerdem relevante Informationen besser miteinander verknüpft werden. Liest ein Nutzer zum Beispiel einen Artikel über Keyword-Recherche, dann kann dieser durch interne Verlinkungen zu verwandten Artikeln zu diesem Thema in Ihrem Ratgeberbereich geleitet werden, etwa Keywordtools oder SEO-optimierte Texte schreiben lernen. So erleichtern Sie es Ihren Nutzern, ihr Wissen zu einem bestimmten Thema zu vertiefen und mehr über verwandte Inhalte zu erfahren.

Interne Verlinkungen sorgen zudem dafür, dass Nutzer länger auf Ihrer Website bleiben und sich weitere Inhalte ansehen. Da Nutzer durch die Links viel einfacher auf weitere Informationen zugreifen können, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Konkurrenzseiten wechseln.

Zusätzlich zu diesen Vorteilen unterstützen interne Verlinkungen wichtige Aspekte der Webseiten-Gestaltung und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Welche das sind, schauen wir uns in den folgenden Kapiteln an.

Verbesserung der Seitenarchitektur und des Crawlings

Interne Verlinkungen sind ein entscheidender Faktor, um sowohl die Seitenarchitektur als auch das Crawling durch Suchmaschinen zu verbessern. Sie spielen eine wichtige Rolle dabei, die Struktur Ihrer Website klarer und navigierbarer zu gestalten, was wiederum eine positive Nutzererfahrung fördert. Die Verlinkungen ermöglichen es Suchmaschinen-Crawlern, Ihre Website gründlich zu durchsuchen und alle Teile, einschließlich derer, die nicht direkt über das Navigationsmenü zugänglich sind, zu erfassen und zu indexieren.

Vector-Grafik mit einem Bot, der mit einer Lupe Links auf einem Globus untersucht

Quelle: TarikVision - stock.adobe.com

Eine gut strukturierte Website, unterstützt durch strategisch platzierte interne Links, trägt wesentlich dazu bei, dass Nutzer leichter finden, wonach sie suchen – was wiederum die Verweildauer erhöht.

Benutzerführung und Conversion

Interne Verlinkungen helfen bei der Nutzerführung auf Ihrer Website und können Ihre Conversion-Rate positiv beeinflussen. Sie sind nicht nur nützlich, um Informationen leicht zugänglich zu machen, sondern auch, um Besucher zu wichtigen Seiten zu leiten, auf denen sie Aktionen wie Käufe, Anmeldungen oder Kontaktaufnahmen tätigen können. Durch strategisch platzierte interne Links können Sie Nutzer effektiv entlang des Conversion-Pfades lenken, was letztlich die Conversion-Rate steigert und die Nutzererfahrung auf Ihrer Webseite verbessert.

Vermeidung von Content-Isolation

Interne Verlinkungen sind essenziell, um zu verhindern, dass Inhalte auf Ihrer Website isoliert stehen, also ohne Verknüpfungen von anderen Seiten aus erreichbar sind. Seiten, die wie „Waisen“ ohne interne Links existieren, werden von Suchmaschinen weniger häufig indexiert. Durch das Setzen gut durchdachter interner Verlinkungen stellen Sie sicher, dass alle Ihre Inhalte von Suchmaschinen erfasst und in Suchergebnissen sichtbar gemacht werden. Dies verbessert die Gesamtsichtbarkeit Ihrer Website in den Suchergebnissen (SERPs).

Erfassung von Kontext und Relevanz von Webseiten

Der Einsatz interner Verlinkungen ist für eine effektive SEO von großer Bedeutung. Durch die gezielte Verwendung relevanter Keywords in den Ankertexten der Links kann die thematische Relevanz Ihrer Webseite für Suchmaschinen präziser definiert werden.

Definition:
Ein Ankertext ist der sichtbare, klickbare Text in einem Hyperlink. In Webinhalten ist dieser meist durch eine andere Farbe oder Unterstreichung hervorgehoben und leitet den Nutzer bei einem Klick zu einer anderen Webseite oder einem anderen Bereich derselben Seite.

Diese Art der Verlinkung stärkt somit nicht nur die interne Vernetzung Ihrer Website, sondern unterstützt auch Suchmaschinen dabei, den Inhalt und den Kontext einer einzelnen Webseite genauer zu erfassen und sie somit besser in den Suchergebnissen zu positionieren.

Linkjuice Verteilung

Der Begriff „Linkjuice“ beschreibt, wie eine Webseite ihre Relevanz und Autorität durch interne Links auf andere Seiten überträgt. Wenn eine Seite auf eine andere verlinkt, teilt sie gewissermaßen ihre „Link-Kraft“ mit dieser. Und je mehr Linkjuice eine Seite erhält, desto stärker und relevanter erscheint sie in den Augen von Suchmaschinen. Das führt dazu, dass die verlinkte Seite in den Suchergebnissen höher eingestuft wird, da diese Links als ein Zeichen ihrer Qualität und Nützlichkeit betrachtet werden.

Grafik, die die Verteilung von Linkjuice darstellt

Kurz gesagt: Durch interne Verlinkungen können Sie die Wichtigkeit einzelner Seiten innerhalb Ihrer Website unterstreichen und deren Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhöhen.

Vorteile von internen Verlinkungen für SEO, Ranking und Nutzer

Interne Verlinkungen sind ein grundlegender Bestandteil der SEO. In unserem nächsten Abschnitt beleuchten wir, wie geschickt gesetzte Links nicht nur das Ranking Ihrer Webseite in den Suchmaschinen verbessern, sondern auch ein benutzerfreundlicheres Erlebnis schaffen. Bleiben Sie dran, um zu erfahren, wie Sie die Vorteile interner Verlinkungen voll ausschöpfen können, um sowohl die Suchmaschinenoptimierung als auch die Nutzerzufriedenheit Ihrer Website zu steigern.

Vorteile für die SEO und das Seiten-Ranking

Bei der Suchmaschinenoptimierung werden interne Verlinkungen von Crawlern verwendet, um Webseiten zu entdecken und zu indexieren. Crawler sind Softwareprogramme, die Inhalte von Webseiten analysieren und klassifizieren. Klar definierte und gut strukturierte interne Verlinkungen ermöglichen es den Crawlern, eine vollständige Übersicht Ihrer Website zu erstellen. Das erleichtert es ihnen, alle Ihre Seiten zu entdecken und in den Suchindex aufzunehmen.

Crawler werden auch als Spider bezeichnet, da sie sich wie Spinnen durchs Internet bewegen.

Strategisch platzierte interne Links fördern aber nicht nur die Indexierung von Webinhalten, sondern beeinflussen auch die Autorität und Wertigkeit einzelner Seiten. Durch interne Links, die auf wichtige Seiten verweisen, wird den Suchmaschinen signalisiert, welche Inhalte innerhalb Ihrer Website Priorität haben. Dies hilft, eine Hierarchie der Informationen aufzubauen und verstärkt die Sichtbarkeit der wichtigsten Seiten in den Suchergebnissen.

Interne Verlinkungen leiten „Linkjuice“, also die Autorität einer Webseite, gezielt an andere Seiten derselben Domain weiter. Dieser Vorgang ist entscheidend für das Suchmaschinenranking: Eine Seite mit hoher Autorität, die auf eine andere interne Seite verlinkt, teilt einen Teil ihrer Wertigkeit mit dieser Zielseite. Dadurch wird die verlinkte Seite in den Augen von Suchmaschinen als relevanter und qualitativ hochwertiger eingestuft. Und das kann zu einem besseren Ranking dieser Seite in den Suchergebnissen führen, da sie von einer autoritativen Quelle innerhalb derselben Website empfohlen wird.

SEO-Tipp: Achten Sie auf die Anzahl der internen Verlinkungen, die Sie auf Ihrer Seite platzieren. Denn je mehr Links auf Ihrer Webseite verlinkt sind, desto weniger Linkjuice wird pro Link weitergegeben.

Für effektive SEO ist es entscheidend, dass Sie in den Ankertexten Ihrer internen Links relevante Keywords verwenden. Dies verbessert das Ranking Ihrer Webseiten in den Google-Suchergebnissen, da Sie dadurch bestimmte Seiten oder Themen zusätzlich hervorheben. Zudem tragen gut platzierte interne Links dazu bei, die Absprungrate zu reduzieren, da Benutzer auf weitere relevante Seiten weitergeleitet werden. Somit müssen sie nicht woanders nach Informationen suchen.

Vorteile von internen Verlinkungen für die SEO

  • Vereinfachtes Crawling

  • Bessere Linkjuice-Verteilung

  • Keyword-Relevanz für besseres Ranking

  • Reduzierung der Absprungrate

Vorteile für Webseiten-Besucher

Interne Verlinkungen auf Ihrer Website wirken wie ein intuitives Orientierungssystem, das es den Besuchern ermöglicht, schnell und mühelos die gesuchten Informationen zu finden. Diese Netzstruktur aus Verknüpfungen schafft eine benutzerfreundliche Umgebung, die es Ihren Nutzern erlaubt, tief in Ihre Inhalte einzutauchen – ohne dabei den Überblick zu verlieren. So erleichtern interne Verlinkungen nicht nur die Navigation durch die verschiedenen Bereiche Ihrer Website, sondern sie führen die Nutzer auch effizient zu relevanten Informationen und ähnlichen Themen. Das trägt zu einer verbesserten Nutzererfahrung bei und steigert den Traffic auf Ihrer Seite.

Darüber hinaus bieten interne Links die Möglichkeit, Inhalte zu vertiefen und ein umfassenderes Verständnis für spezifische Themenbereiche zu schaffen. Indem jede Seite als eigenständige Informationsquelle dient, können Besucher zusätzliche, detaillierte Informationen finden, ohne auf externe Quellen oder die Webseiten der Konkurrenz zurückgreifen zu müssen. Somit bilden interne Verlinkungen ein essenzielles Element, um die Besucherbindung und -zufriedenheit auf Ihrer Webseite zu erhöhen.

Vorteile von internen Verlinkungen für User

  • Einfache, intuitive Navigation

  • Schneller Zugriff auf Weiterführende Inhalte

  • Angenehmes Surferlebnis

Interne Links richtig nutzen – Unsere Tipps

Möchten Sie das Nutzererlebnis Ihrer Website auf ein neues Level heben, Ihr Google-Ranking verbessern und den Website-Traffic spürbar steigern? Wir haben für Sie sechs essenzielle Tipps zusammengestellt, die Ihnen zeigen, wie Sie interne Links zu anderen Webseiten und Blogs meisterhaft einsetzen können. Entdecken Sie, wie Sie durch geschickte interne Verlinkung Ihre Website in eine dynamische und nutzerzentrierte Erfolgsgeschichte verwandeln.

Tipp 1: Relevanz der verlinkten Inhalte sicherstellen

Zwar sind interne Verlinkungen wichtig, um Webseiten miteinander in Bezug zu setzen, trotzdem sollten sie bedacht eingesetzt werden. Setzen Sie Links nur dann, wenn sie thematisch zum Inhalt passen, den Ihre Besucher gerade lesen. Nicht passende Links können den Lesefluss stören und dazu führen, dass Nutzer Ihre Seite verlassen und stattdessen bei der Konkurrenz nach Antworten suchen. Was ist also die Folge? Die Absprungrate steigt und der Traffic auf Ihrer Seite sinkt. Um das zu verhindern, verlinken Sie am besten nur zu Inhalten, die wirklich relevant sind und Ihren Besuchern einen Mehrwert bieten.

Tipp 2: Natürlichen Ankertext und passende Keywords auswählen

Aussagekräftige und natürliche Ankertexte sind ausschlaggebend für die internen Verlinkungen Ihrer Webseiten. Wenn Sie einen internen Link setzen, sollte dieser idealerweise aus einem aussagekräftigen Keyword bestehen, das den Inhalt der Seite, auf die Sie verweisen, widerspiegelt. Zudem erhalten die Nutzer durch die Verwendung des passenden Keywords bereits einen Hinweis auf das, was sie auf der Zielseite erwartet. Auch Suchmaschinen wie Google können dadurch besser Zusammenhänge zwischen Keywords, Webseiten oder Themen auf Ihrer Website erkennen.

Tipp 3: Zu viele und doppelte Verlinkungen auf einer Seite vermeiden

Zu viele Verlinkungen sind kontraproduktiv, denn sie stören den Lesefluss und überfordern den Leser. Halten Sie sich also an diese goldene Regel: Verlinken Sie mit Maß und Verstand. Überlegen Sie sorgfältig, welche Links tatsächlichen Mehrwert bieten und thematisch sinnvoll sind. Dadurch fördern Sie nicht nur eine klar verständliche Textstruktur, sondern vermeiden auch Verwirrung durch überflüssige Links. Denn wenn sich zu viele Links oder doppelte Verlinkungen auf einer Seite befinden, verschwinden die Bezüge zwischen den Seiten oder werden kaum erkennbar.

Zu viele Verlinkungen mindern die Linkkraft Ihrer Seite, was am Ende dazu führt, dass Ihre Webseite einen schwachen Linkjuice hat.

Tipp 4: Platzierung der internen Verlinkung

Die Verteilung Ihrer internen Links sollte wohlüberlegt sein, um die Leserführung auf Ihrer Webseite zu optimieren. Integrieren Sie die Links nahtlos in den Fließtext, um Ihren Nutzern zusätzliche relevante Informationen anzubieten, ohne ihren Lesefluss zu unterbrechen. Setzen Sie die internen Verlinkungen zum Beispiel:

  1. Am Ende eines Artikels: Nachdem Nutzer den Inhalt Ihrer Webseite gelesen haben, bieten Sie ihnen zum Abschluss Links zu weiterführenden oder thematisch verwandten Inhalten. Dies schafft ein nahtloses Informationsnetzwerk und fördert eine kontinuierliche Erkundung Ihrer Website.
  2. Im Navigationsmenü: Durch das Einbinden interner Links in Ihr Navigationsmenü vereinfachen Sie den Zugriff auf wichtige Bereiche Ihrer Website. Dies unterstützt eine klare Strukturierung und erleichtert den Nutzern die Orientierung und Navigation.
  3. Am unteren Ende Ihrer Seite (im Footer): Hier können Sie wichtige Seiten hervorheben oder weitere relevante Informationen anbieten

Tipp 5: Das Navigationsmenü optimieren

Das Navigationsmenü ist das Rückgrat der internen Verlinkungen und erscheint konstant auf allen Seiten Ihrer Website. Auf diese Weise erhalten Ihre Besucher leichter und schneller Zugang zu den Hauptbereichen Ihrer Website. Das macht es zu einem wichtigen Werkzeug für Ihre internen Verlinkungen. Diese Links im Menü geben Suchmaschinen wichtige Hinweise zur Struktur und Wichtigkeit Ihrer Inhalte. Stellen Sie sicher, dass jeder Link im Menü mit einem klaren, thematisch passenden Ankertext versehen ist, der die Zielwebseite genau beschreibt. Ein gut durchdachtes und strukturiertes Navigationsmenü hilft nicht nur den Suchmaschinen, Ihre Inhalte effizienter zu erfassen, sondern steigert auch die Zufriedenheit der Nutzer, da sie schnell finden, wonach sie suchen. Ein optimiertes Menü unterstützt somit die SEO-Leistung Ihrer Webseite und sorgt für eine positive User-Experience.

Screenshot der seonicals Website Navigation

Eigener Screenshot

Tipp 6: Links regelmäßig überprüfen

Führen Sie regelmäßige Kontrollen durch, um eine optimale Benutzererfahrung zu garantieren. Worauf Sie achten müssen? Stellen Sie sicher, dass:

  • Sie keinen kaputten Link nutzen
  • alle Links auf Ihrer Webseite funktionieren
  • Sie nicht auf Fehlerseiten oder nicht existierende Inhalte verweisen

Fehlerhafte oder „tote“ Links wirken sich sehr negativ auf die Benutzererfahrung aus. Denn statt die erhofften Inhalte vorzufinden, landen die Besucher auf einer Fehlerseite. Das löst nicht nur Frustration bei den Lesern aus, sondern untergräbt auch das Vertrauen in die Professionalität Ihrer Webseite.

Vektor Grafik mit 2 Figuren, die kaputte Links mit 404 Fehler finden

Quelle: vectorhot – stock.adobe.com

Verschiedene Tools unterstützen Sie jedoch dabei, kaputte Verweise in Ihren Texten zu vermeiden, indem Sie tote Links ausfindig machen und korrigieren. Empfehlenswerte „Dead Link Checker“ sind:

Beide sind in der Lage, Ihre Website gründlich zu durchsuchen und Ihnen zu helfen, die User-Experience auf Ihrer Seite kontinuierlich zu verbessern.

Dos and Don’ts für die interne Linkstruktur

Eine gut durchdachte interne Linkstruktur ist entscheidend für eine optimale Nutzerführung und Suchmaschinenperformance. Welche Dinge es hier zu beachten gilt, was Sie beim Thema interne Linkstruktur tun und vermeiden sollten, finden Sie in unseren Checklisten!

Dos bei der internen Linkstruktur:

  • Klarheit wahren: Gestalten Sie Ihre interne Verlinkungsstruktur klar und nachvollziehbar. Strukturieren Sie Ihre Inhalte systematisch in Kategorien und Unterseiten, um eine übersichtliche Navigation zu gewährleisten.

  • Passende Ankertexte und Keywords wählen: Verwenden Sie aussagekräftige Ankertexte und wichtige, themenverwandte Keywords für Ihre internen Links.

  • Funktionierende Links sicherstellen: Prüfen Sie regelmäßig Ihre internen Verlinkungen, um ihre Funktionalität sicherzustellen und nicht auf Fehlerseiten oder nicht existierende Inhalte zu verweisen.

  • Linkjuice gut verteilen: Nutzen Sie interne Links, um wichtige Beiträge innerhalb Ihrer Website zu stärken. Verteilen Sie das Linkpotenzial Ihrer stark frequentierten Webseiten auf untergeordnete, aber thematisch verbundene Inhalte, um deren Sichtbarkeit und Relevanz zu steigern.

Don’ts bei der internen Linkstruktur:

  • Nicht zu viele Links verwenden: Setzen Sie nicht zu viele und keine doppelten Links auf einer Webseite.

  • Keine Ankertexte ohne Kontext setzen: Statt generische Aufforderungen wie „Hier klicken“ oder „Weitere Informationen hier“ zu nutzen, setzen Sie aussagekräftige Ankertexte, die den Inhalt und Kontext der Zielseite widerspiegeln und Nutzer sowie Suchmaschinen über den verlinkten Inhalt informieren.

  • Qualität über Quantität stellen: Wählen Sie die Stellen für Ihre Verlinkungen sorgfältig aus. Vermeiden Sie es, Links willkürlich zu setzen, und konzentrieren Sie sich stattdessen auf strategisch sinnvolle Positionen. Außerdem sollten Sie keine zusammenhanglosen Inhalte verlinken.

Interne Links prüfen und analysieren – Unsere Tool-Empfehlungen

Analyse-Unterstützung benötigt? Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Links auf Ihren Webseiten prüfen und analysieren sollen, haben wir gute Neuigkeiten für Sie: Ihnen stehen ein paar praktische Hilfsmittel zur Verfügung. Wir haben Ihnen einige Tools herausgesucht, die Ihnen helfen, nicht nur die internen, sondern auch die externen Verlinkungen auf Ihren Webseiten und in Ihren Texten zu überprüfen und deren Funktionalität zu analysieren.

Link Analyzer von SmallSEOTools

Das kostenlose Tool von SmallSEOTools bietet Ihnen eine benutzerfreundliche Plattform, um Ihre Webseitenlinks umfassend zu verwalten. Dieses intuitive Tool durchleuchtet Ihre Webseite und liefert eine genaue Analyse sowohl Ihrer externen als auch Ihrer internen Links. Zudem identifiziert das Tool defekte Links auf Ihrer Webseite, die Sie dann ändern oder entfernen können, wodurch sich die Qualität Ihrer Webseite allgemein verbessert.

Screenshott des kostenlosen Link-Analyzer-Tools von SmallSEOTools

Eigener Screenshot des Link-Analyzer-Tools von SmallSEOTools

 Screaming Frog SEO Spider

Der Screaming Frog SEO Spider ist ein leistungsfähiges Desktop-Tool, das Ihre Webseite systematisch durchsucht und eine schnelle sowie umfassende Bewertung Ihrer On-Site-Elemente bietet. In Echtzeit analysiert das Tool Ihre Webseite und visualisiert die Ergebnisse des Crawls transparent und nutzerfreundlich. Für einen geordneten Überblick über die Crawl-Daten, können Sie diese einfach filtern und so gezielt Problembereiche oder Optimierungspotenziale identifizieren. Des Weiteren bietet Ihnen Screaming Frog SEO Spider die Möglichkeit, wesentliche SEO-relevante Daten wie die URL, Seitentitel und Meta-Description für Ihre SEO-Berichte zu verwenden.

YouTube

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Sitechecker-Website-Crawler

Der Sitechecker-Website-Crawler überprüft Ihre Webseiten auf fehlerhafte Links und gibt Ihnen alle notwendigen Informationen, um diese zu beheben. Auch defekte Links, die auf Fehlerseiten verweisen, werden für Sie analysiert. Dadurch sehen Sie sofort, ob und wo die Fehler liegen, und können diese sofort beheben. Zudem erstellt der Sitechecker-Website-Crawler einen umfassenden Bericht über den Zustand Ihrer Webseite und zeigt Ihnen unter anderem fehlerhafte Links, Weiterleitungen oder Indexierungsfehler an. Dieses Tool ist als kostenfreie Variante verfügbar. In dieser Version prüft das Tool jedoch nur bis zu 100 Webseiten kostenlos. Wollen Sie eine SEO-Prüfung Ihrer gesamten Website, müssen Sie ein Abonnement abschließen.

Screenshot von sitechecker.pro/de

Eigener Screenshot – sitechecker.pro/de

Online Broken Link Checker

Der Online Broken Link Checker überprüft schnell und einfach Ihre Webseiten. Der Nachteil: Sie müssen den Link für jede Webseite einzeln eingeben und können sich nur um jeweils eine Seite kümmern. Dafür gibt der Checker aber an, wo sich der Fehler im HTML-Code befindet, sodass Sie diesen dann ganz einfach dort beheben können. Außerdem ist das Tool sehr einfach zu bedienen. Sie müssen nur die URL der Webseite eingeben und schon werden deren Links automatisch überprüft.

Screenshot der Seite brokenlinkcheck.com

Eigener Screenshot – brokenlinkcheck.com

Checkliste – Interne Verlinkungen optimieren

In den vorherigen Abschnitten haben Sie erfahren, was eine gute interne Linkstruktur ausmacht und welche Tools Ihnen dabei helfen, Ihre Links zu überwachen und zu überprüfen. Damit Sie nun aber auch wissen, wie Sie Ihre vorhandene Linklandschaft systematisch stärken und optimieren können, haben wir Ihnen hier eine Checkliste als praktischen Leitfaden erstellt.

To-do-Liste für die interne Link-Optimierung

  • Analysieren Sie die Struktur Ihrer Website

  • Identifizieren Sie gut rankende Seiten

  • Optimieren Sie alle vorhandenen Links

  • Verwenden Sie gute Ankertexte

  • Erstellen Sie eine Silo-Struktur

1. Analysieren Sie die Struktur Ihrer Website 

Die Analyse Ihrer Seitenstruktur ist entscheidend, um wichtige Einblicke in die Organisation und Navigation Ihrer Website zu erhalten. Die Strukturanalyse bietet Ihnen die Möglichkeit, Verbesserungen der gesetzten internen Links vorzunehmen. Denn durch eine gezielte Platzierung und Optimierung Ihrer Verlinkungen erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Seiten und verbessern zugleich die Benutzererfahrung.

Ihre Webseitenstruktur können Sie mithilfe dieser Maßnahmen analysieren und optimieren:

  1. Schaffen Sie eine klare Hierarchie Ihrer Inhalte, indem Sie diese in logische Kategorien aufteilen.
  2. Überprüfen Sie auf jeden Fall, wie Nutzer durch Ihre Webseiten navigieren. Dadurch erkennen Sie ineffiziente Links und können diese beheben.
  3. Werten Sie sämtliche Analytics-Daten wie Aufrufe, Klickraten, Verweildauer und Ausstiegs-Daten aus, um so einen guten Überblick zu erhalten.

Die Klickrate (Click-Through-Rate, CTR) ist ein Schlüsselelement zur Messung der Effektivität Ihrer internen Verlinkungen. Eine hohe CTR signalisiert, dass die Nutzer den Link als wertvoll und zielführend empfinden. Die Optimierung Ihrer internen Links sollte daher mit dem Ziel erfolgen, nicht nur die Sichtbarkeit der Links zu verbessern, sondern auch ihre Klickwürdigkeit zu erhöhen. 

Doch was hat das Ganze mit der Link-Optimierung zu tun?

Eine gute Struktur Ihrer Website ermöglicht es Ihnen, interne Links an strategisch guten Stellen zu setzen. Das verbessert nicht nur die Nutzererfahrung auf Ihrer Seite, sondern hilft auch den Suchmaschinen, Ihre Inhalte besser zu verstehen und zu indexieren. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass sich dadurch auch das Ranking Ihrer Website verbessern kann. Zudem erhöht eine durchdachte Link-Platzierung die Chancen, dass Besucher auf diese Links klicken, was wiederum die Klickrate Ihrer Seite steigert.

Je relevanter und besser die Inhalte hinter den Links, desto höher ist die Klickrate für diesen.

Stellen Sie sich bei der Optimierung Ihrer internen Links auf jeden Fall folgende Fragen: 

  1. Ist der verlinkte Inhalt relevant und passend zum Thema?
  2. Ist die Navigation zwischen den Inhalten übersichtlich und nachvollziehbar?

 

2. Identifizieren Sie gut rankende Seiten

Als Nächstes sollten Sie mithilfe von Google Analytics klassifizierte Unterseiten und Kategorien Ihrer Website finden und diese genauer untersuchen. Durch die Besucherdaten werden die Seiten mit dem meisten Traffic für Sie herausgefiltert und angezeigt. Eine Webseite, die über einen hohen Traffic verfügt, sollte auf solche mit weniger oder kaum Traffic verweisen. Dadurch wird das Ranking dieser Seiten verbessert und die Sichtbarkeit für Nutzer erhöht.

 

3. Optimieren Sie alle vorhandenen Links

In der Suchmaschinenoptimierung gibt es bestimmte Kriterien, die bei der Bewertung von Links eine Rolle spielen. Diese basieren auf Beobachtungen, wie Suchmaschinen, insbesondere Google, auf unterschiedliche Linkarten reagieren. Die Beachtung dieser Kriterien hilft Ihnen, die bereits vorhandenen Links auf Ihrer Webseite zu optimieren. Für eine gut strukturierte und benutzerfreundliche Website sollten Ihre Verlinkungen folgende Anforderungen erfüllen: 

  • Formulieren klarer Ankertexte
  • Wahrung der Themenrelevanz
  • Integration wichtiger Keywords
  • sinnvolle Anordnung und Verteilung der Links
  • angemessene Anzahl der Verlinkungen

Die Positionierung der internen Verlinkungen spielt ebenfalls eine Rolle. Sie können diese beispielsweise im Footer, in der Sidebar oder direkt im Fließtext Ihrer Inhalte platzieren. 

Insider-Tipp: Google wertet interne Links, die sich direkt im Text auf der Seite befinden, höher als die aus dem Footer oder dem Seitenbereich.

4. Verwenden Sie gute Ankertexte

Die Ankertexte Ihrer Links sollten nicht nur inhaltlich und thematisch an den Kontext Ihres Textes angepasst werden, sondern auch kurz und prägnant sein, um schnell zu vermitteln, was die Nutzer auf der Zielseite erwartet. Vermeiden Sie generische Ausdrücke wie „hier klicken“ und nutzen Sie stattdessen beschreibende Texte, die den Inhalt der Zielseite genau reflektieren. Zudem ist es wichtig, dass der Linktext ein relevantes Keyword enthält, um Ihre Verlinkung aufzuwerten und Suchmaschinen wie Google eine bessere Bewertung und Einordnung in das Ranking zu ermöglichen. Achten Sie darauf, die Ankertexte natürlich zu gestalten und eine Überoptimierung durch zu viele identische Keywords zu vermeiden. Eine Diversität in den Ankertexten kann ebenfalls hilfreich sein, um unterschiedliche Aspekte eines Themas zu beleuchten.

 Content Management Systeme (CMS) wie WordPress helfen Ihnen dabei, die entsprechenden Faktoren wie URL, Linktitel und Ankertext einzutragen.

 

5. Erstellen Sie eine Siloing-Struktur

Siloing ist eine Technik der Website-Strukturierung, bei der Inhalte thematisch in klar definierte „Solis“ unterteilt werden. Jedes Silo repräsentiert eine Hauptkategorie mit zugehörigen Unterkategorien, die thematisch eng miteinander verknüpft sind. Diese Methode hilft dabei, die Inhalte in logische und thematisch abgegrenzte Gruppen zu organisieren.

Grafik, die eine exemplarische Silo-Struktur darstellt

Verlinkungen werden innerhalb dieser Silos so gesetzt, dass sie thematisch stimmig und logisch strukturiert sind. Dadurch wird die Nutzerführung auf der Seite stark verbessert, denn eine wohlüberlegte Silo-Struktur erleichtert Ihren Besuchern die Orientierung und Navigation auf Ihrer Seite. Doch nicht nur das: Auch Suchmaschinen wie Google können die Inhalte dank dieser Strukturierung und Vernetzung besser verstehen und einordnen.

Schritt für Schritt – Interne Verlinkung richtig in HTML einbinden

Möchten Sie lernen, wie Sie interne Verlinkungen effektiv in Ihren HTML-Code einbinden? Folgen Sie dieser einfachen Anleitung, um Schritt für Schritt zu lernen, wie Sie Links erstellen, die nicht nur funktionieren, sondern auch die Benutzererfahrung und SEO Ihrer Website verbessern. Und falls Sie Unterstützung benötigen, stehen wir von seonicals® gerne bereit, um Ihnen bei der Optimierung Ihrer Website behilflich zu sein.

Schritt 1 – Bestimmen Sie das Linkziel

Um effektive interne Verlinkungen auf Ihren Webseiten zu platzieren, müssen Sie unbedingt das Linkziel bestimmen. Dafür sollten Sie zunächst die Zielseite identifizieren. Überlegen Sie sich, zu welcher Seite bzw. zu welchen Inhalten Sie verlinken möchten. Das können zum Beispiel ein relevanter Blogbeitrag oder eine Produktseite sein. Kopieren Sie dann die URL der gewünschten Zielseite. Diese wird dann als Webadresse für Ihren internen Link verwendet.

 

Schritt 2 – Verwenden Sie das Anker-Tag

Für das Einfügen interner Links auf Ihrer Webseite benötigen Sie die Anker-Tags „<a>“ und „</a>“. Diese HTML-Elemente ermöglichen es Ihnen, klickbare Texte zu erstellen, die Besucher zu anderen Bereichen Ihrer Website leiten. Beginnen Sie damit, den geeigneten Platz auf Ihrer Seite für den Link zu finden, idealerweise dort, wo es für den Nutzer logisch und intuitiv erscheint, zum Beispiel in einem Satz, der zur weiteren Lektüre einlädt.

 

Schritt 3 – Fügen Sie den Code in Ihre HTML-Seite ein

Fügen Sie dann den Basiscode

<a href=”Linkziel”>Ankertext</a>“

in den Body Ihrer HTML-Datei ein, also zwischen den „<body>“ und „</body>“ Tags. Dabei sollten Sie „Linkziel“ mit der URL der Zielseite und „Ankertext“ mit einem beschreibenden und ansprechenden Text ersetzen, der zum Klicken einlädt. Sie müssen also angeben, auf welches Linkziel (URL) mit welchem Ankertext verlinkt werden soll. Wenn wir beispielsweise auf unseren Blog zum Thema Microdata verweisen wollen, sieht das in HTML wie folgt aus: 

Interne Verlinkung in HTML am Beispiel von seonicals® Microdata-Beitrag:

<a href=https://seonicals.de/microdata/>”microdata”</a>

Zusatzinformation für WordPress-Nutzer

Sie benutzen WordPress für Ihre Website und wollen wissen, wie Sie interne Verlinkungen bei WordPress setzen? Das funktioniert eigentlich ganz einfach über das Backend: 

  1. Gehen Sie zunächst zu dem Text, den Sie bearbeiten möchten, und öffnen Sie den Editor. 
  2. Markieren Sie dann das Wort oder die Wortgruppe, die Sie als Ankertext für den Link verwenden möchten – idealerweise sollte dieser Text eng mit dem Hauptkeyword der Zielseite verbunden sein. 
  3. Sobald Sie den passenden Ankertext markiert haben, klicken Sie auf das Verknüpfungssymbol (🔗), um den Link der Zierseite einzufügen.
  4. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Enter-Taste und schon haben Sie einen internen Link über WordPress gesetzt. 

Überprüfen Sie anschließend im Fließtext, ob der Link korrekt hervorgehoben ist und auf die gewünschte Seite verweist.

 

Fehlerhafte interne Links finden und beheben

Um defekte Verlinkungen zu beheben bzw. zu reparieren, ist es wichtig, dass zuerst alle fehlerhaften oder toten Links auf der Webseite gefunden werden. Regelmäßige Überprüfungen sind dafür unerlässlich. Es ist aber natürlich mit viel Zeitaufwand verbunden, alle Links einzeln zu kontrollieren und sicherzustellen, dass sie auch funktionieren. Zum Glück gibt es Tools, die Ihnen dabei helfen, alle kaputten Links auf Ihrer Webseite sofort zu finden und Ihnen sogar im HTML-Code anzeigen, an welcher Stelle der Link defekt ist. Welche Tools Ihnen dabei helfen, haben wir bereits in einem früheren Kapitel aufgelistet und erklärt.

Haben Sie die fehlerhaften Links gefunden, müssen Sie diese natürlich auch beheben, um eine optimale Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Dafür müssen Sie zunächst feststellen, warum der Link fehlerhaft ist. Ist er nicht mehr verfügbar oder befindet sich ein Fehler im HTML-Code? Da die meisten Tools Ihnen sofort zeigen, wo der Fehler mit dem Link liegt, können Sie entsprechend handeln. Ist ein Link nicht mehr aktuell und führt zu Fehlermeldungen, kann eine Weiterleitung die Lösung sein. Ein sogenannter Redirect leitet den Nutzer automatisch von der alten, fehlerhaften URL auf eine neue, relevante Seite um. Das ist besonders nützlich, wenn die ursprüngliche Seite entfernt wurde oder sich der Inhalt verschoben hat. Für permanente Änderungen verwenden Sie am besten eine 301-Weiterleitung, die auch Suchmaschinen signalisiert, dass der Inhalt dauerhaft umgezogen ist.

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die Nutzererfahrung! Obwohl Redirects eine praktische Lösung für fehlerhafte Links sind, sollten sie mit Bedacht eingesetzt werden. Zu viele Redirects können die Ladezeiten Ihrer Seite negativ beeinflussen und das Nutzererlebnis beeinträchtigen. Zudem sollten auch hier regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Weiterleitungen korrekt funktionieren und Nutzer sowie Suchmaschinen auf die gewünschten Inhalte geleitet werden.

Beispiel einer 404 Fehler Seite

Quelle: Assemit - stock.adobe.com

Und was ist, wenn sich der Fehler im HTML-Code befindet? Dann lässt er sich direkt im Quellcode bearbeiten. Damit Sie hier nicht lange suchen müssen, nutzen Sie ganz einfach die Suchfunktion des Texteditors oder die Tastenkombination „STRG + F“. Sobald Sie den kaputten Link gefunden haben, korrigieren Sie diesen und speichern dann die HTML-Datei wie gewohnt ab. Zur Sicherheit testen Sie das Ganze dann erneut und überprüfen, ob die Verlinkung nun fehlerfrei funktioniert.

 

Professioneller Content inkl. internen Verlinkungen – seonicals® als Ihr erfahrener Partner

Entdecken Sie mit seonicals® das Potential Ihrer Website, die weit mehr als nur eine Informationsquelle sein kann – sie wird zu einem Schlüsselwerkzeug für Ihre Kundenakquise. Das geschickte Setzen interner Verlinkungen ist eine Kunst, die wir meisterhaft beherrschen. Unser Ziel ist es, Ihr Online-Angebot in einen intuitiv navigierbaren Raum zu verwandeln, gespickt mit zielgerichteten Verlinkungen, die Neugier wecken und Ihre Besucher zum Verweilen animieren. Unser erfahrenes SEO-Team setzt jede Verknüpfung zwischen Ihren Seiten mit Bedacht, so dass sie sich nahtlos in das Gesamtbild Ihrer Website einfügt und den Nutzern hilft, mühelos die relevantesten Inhalte zu finden.

Doch bei seonicals® hört es nicht bei der Verlinkungsstrategie auf. SEO und Content-Erstellung gehen bei uns Hand in Hand. Jeder von uns erstellte Inhalt ist nicht nur für Suchmaschinen optimiert, sondern spricht auch gezielt Ihre Zielgruppen an. Wir erschaffen Texte, die informieren, inspirieren und zum Handeln anregen.

FAQ - häufig gestellte Fragen

  • Was ist ein interner Link?

    Ein interner Link ist eine Verbindung zwischen zwei Seiten derselben Domain, die auf relevante und thematisch ähnliche Inhalte verweist, um die Klickrate zu steigern und die Verweildauer der Nutzer auf der Webseite zu erhöhen.

  • Worin unterscheiden sich interne und externe Verlinkungen?

    Der Unterschied zwischen internen und externen Verlinkungen liegt darin, wohin die Hyperlinks verweisen. Interne Verlinkungen verweisen auf andere Abschnitte derselben Seite oder Webseiten innerhalb derselben Domain. Externe Verlinkungen verweisen hingegen auf Seiten außerhalb der eigenen Website und führen Nutzer zu anderen Quellen.

  • Welche Seiten sollte ich verlinken?

    Beim Setzen interner Verlinkungen sollten Sie sich auf die Startseite, Schlüsselseiten im Navigationsmenü, sowie relevante und thematisch zugehörige Inhalte aus Ihrem Ratgeberbereich oder Online-Shop konzentrieren.

  • Sind interne Links gut für das Ranking?

    Ja. Durch die gezielte Nutzung von Keywords im Ankertext der internen Verlinkungen wird Google ein klarer Kontext zur inhaltlichen Ausrichtung und Relevanz der verlinkten Seite vermittelt. Diese Strategie unterstützt die Suchmaschine dabei, die thematische Verknüpfung zwischen verschiedenen Inhalten Ihrer Webseite zu erkennen, was das Ranking fördert.

Liane Marschollek

Als Programmiererin und Redakteurin kombiniert Liane ihren Ehrgeiz und ihre zielgerichtete Arbeitsweise mit einer beeindruckenden Liebe zur Ordnung – sowohl im Code als auch im Büroalltag.

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Florian Stein

Florian Stein

Geschäftsführung & SEO-Management

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